Um einen Sonnenfleck aus nächster Nähe beobachten zu können, benötigt ihr Erdlinge ein ziemlich dickes Fell. Warum?
Ich will es dir erklären: Die Oberflächentemperatur der Sonne beträgt ungefähr
6000 °Celsius. Das ist vielleicht heiß, kann ich dir sagen.
Der Kernbereich eines Sonnenflecks, man sagt auch Umbra, ist etwas kühler und hat nur rund 4000 °C. Der Randbereich... oder auch Hof bzw. Penumbra genannt, besitzt ungefähr
5000 bis 5500 °C.
 

Die Sonne: Licht- und Wärmespenderin...


 

Wie romantisch: Ein Sonnenuntergang auf Grips...

 

Da staunst du!? Wenn man bedenkt, dass Wasser schon bei 100°C zu kochen beginnt und du dich, wenn du mit ihm in Berührung kommst, schon lebensgefährlich verbrühen kannst, was wird dann wohl mit einem Gegenstand passieren, der nur in die Nähe von 6000°C gelangt...!?
Sonnenflecken sind dunkle Stellen auf der sichtbaren Sonnenoberfläche, die kühler sind (siehe oben!) und daher weniger sichtbares Licht abstrahlen, als der Rest der Oberfläche.
Sie sind wie Magneten von der Größe eines Planeten, die durch den inneren magnetischen Dynamo der Sonne erzeugt werden.
Dadurch verringert sich, so die Theorie eurer Forscher, der Fluss der Wärme vom Inneren der Sonne nach außen. Dies macht die Regionen etwas kälter als die umliegenden Bereiche und dadurch erscheinen sie dunkler.
 

Sonnenflecken haben eine "Lebensdauer" von Tagen, Wochen oder sogar Monaten.
Manche Sonnenflecken sind so groß, dass man sie mit dem bloßen Auge... etwa bei einem Sonnenuntergang... sehen kann. Dabei musst du aber sehr vorsichtig sein, denn dabei kannst du dir die Netzhaut deiner Augen verbrennen und sogar blind werden! Nutze daher unbedingt einen Sichtschutz!